Liebe Freundinnen und Freunde,

K. Wecker:

DIE POESIE IST ZWECKFREI

07.01.2017

Liebe Freunde,
ich erinnere mich bei Walter Benjamin gelesen zu haben, die Kunst sei ein „Statthalter der Utopie“.
Nun, das kommt mir als bekennendem Utopisten natürlich sehr entgegen. Und Max Frisch sprach von der Transzendenz der Kunst:
„Die Funktion der Literatur in der Gesellschaft ist, meine ich, die permanente Irritation, dass es sie gibt. Nichts weiter. Jede Kollaboration mit der Macht, auch mit der demokratischen Macht, endet mit einem tödlichen Selbstmissverständnis der Kunst, der Poesie. (…) Dort wird sie zur Affirmation. Zur Dekoration der Macht. Das heißt, sie verkauft ihre Transzendenz: Kunst als solche ist transzendent.“
Zeit meines Lebens habe ich versucht, der Kollaboration mit der Macht aus dem Weg zu gehen und auch in vielen Liedern habe ich thematisiert, dass meine Gedichte niemals Dekoration der Macht sein dürfen.
Wenn schon, dann soll die Poesie aus sich heraus mächtig sein.
Der Philosoph Franco Berardi sagte im Sommer im österreichischen „Standard“:
„Wir werden in den nächsten 10 Jahren eine identitäre Aggression erleben – ich verwende das Wort Faschismus nicht, aber ich denke, es ist etwas sehr Ähnliches.“
Deutliche und erschreckende Worte.
Für ihn ist Ironie eine Strategie des Überlebens.
Für mich die Poesie.
Und Widerstand.
Poesie und Widerstand wird folgerichtig mein neues Programm auch heißen und nun, nachdem der Titel schon feststand, habe ich erst dieses Manifest von Max Frisch entdeckt :

Die POESIE ist zweckfrei

(Schon das macht sie zur Irritation)

Die POESIE muss kein Kabinett bilden, zum Beispiel, und muss nicht von einer analphabetischen Mehrheit gewählt werden. Die POESIE ist da oder manchmal auch nicht.

(Regierungen sind immer da.)

Die POESIE kann ignoriert werden

(Ohne dass die Polizei deswegen eingreift)

Die POESIE entsteht trotzdem da und dort. Die POESIE ist der Durchbruch zur genuinen Erfahrung unserer menschlichen Existenz in aller geschichtlichen Bedingtheit. Sie befreit uns zur Spontaneität – was beides sein kann: Glück oder Schrecken. Die POESIE unterwandert unser ideologisiertes Bewusstsein und insofern ist sie subversiv in jedem gesellschaftlichen System.

Die POESIE muss keine Maßnahmen ergreifen.

(Sie muss nur Poesie sein.)

Die POESIE findet sich nicht ab (im Gegensatz zur Politik) mit dem Machbaren; sie kann nicht lassen von der Trauer, dass das Menschsein auf dieser Erde nicht anders ist. Die POESIE sagt nicht, wohin mit dem Atom-Müll.

(Rezepte sind von ihr nicht zu erwarten.)

Die POESIE ist arrogant.

(Sie entzieht sich der Pflicht, die Welt zu regieren.)

Die POESIE ist unbrauchbar. (Es genügt ihr, dass sie da ist: als Ausdruck unseres profunden Ungenügens und unserer profunden Sehnsucht.)

Die POESIE wahrt die Utopie.

Die Utopie – das neue Paradies? in dem Liebe UND Erkenntnis möglich wären, gleichzeitig?

DASS ES NOCH ETWAS ANDERES GIBT.

Das ist die Irritation.

KUNST ALS GEGEN-POSITION ZUR MACHT.

Als Gegenposition auch zur Ohnmacht?

(Quelle: Max Frischs Tochter Ursula Preiss über Max Frisch: »Du sollst dir kein Bildnis machen – warum eigentlich nicht?« Essay in: Der Standard, ALBUM, 24. Dezember 2016)

Liebe Freundinnen und Freunde,

all jenen, die abseits des Rampenlichts ihrem Herzen folgen und sich auch weiterhin auf den oft belächelten Weg der Hilfsbereitschaft begeben, all den hunderttausenden Helferinnen und Helfern, all den engagierten und warmherzigen Mitmenschen, all den vom Hass des letzten Jahres Nichtinfizierten, möchte ich einen Satz Martin Bubers mit auf ihren so wichtigen Weg geben, der mir mittlerweile ein Anker geworden ist im aufgepeitschten Meer:
„Erfolg ist kein Name Gottes“.
Wir müssen lernen, auch im eigenen Inneren den so genannten Werten einer konsum- und gewinnfixierten, den wirtschaftlichen Zugewinn wie einen Götzen anbetenden erfolgsgeilen Gesellschaft zu widerstehen.
(Wie gerne sähe ich Bubers Satz als Banner über der Wall Street…)
Je weniger wir uns abhängig machen von der Hoffnung auf Erfolge, um so mehr werden wir uns auf den Wert und das Richtigsein unserer Arbeit konzentrieren. (Thomas Merton)
Ich weiß nicht, ob wir den ganzen Wahnsinn aufhalten können, dieses aus den tiefsten Grüften der Unvernunft von gewissenlosen Populisten wieder erweckte völkische, nationalistische, rassistische, kleingeistige und zutiefst inhumane Gespenst. Ein Rückschritt in dunkelste Zeiten, der uns als Fortschritt verkauft werden soll.
Aber wir werden es versuchen.
Ich bewundere alle, die gerade jetzt Mut zu einer humanistischen und radikal demokratischen Haltung haben.
Und darum geht es doch: um den aufrechten Gang in einer gebückten Welt.
Wem Martin Bubers Satz zu religiös erscheint, den möchte ich daran erinnern, dass auch das Wort Gott nur ein Symbol ist. Ein zweifellos missbrauchtes – aber ein Symbol.
Das lehrt uns die Poesie und das ist das wunderbare an Gedichten, dass sie sich ändern mit jeder Phase deines Lebens, dass mit jeder neuen Erfahrung eine andere Seite beleuchtet wird, ein anderes Wort zum Klingen kommt, eine anderer Satz wichtig wird, obwohl die Worte dieselben bleiben.
Nichts ändert sich und doch wird alles anders.
Und deshalb glaube ich auch an die Poesie als Mittel zum Widerstand.
Immer schon haben die Mächtigen versucht, die Deutungshoheit über die Worte zu erlangen, ihre Interpretation zu bestimmen und uns zu diktieren.
Gerade die Verrückt-heit der Poesie bringt uns wieder dazu, scheinbar für alle Zeiten fest Gefügtes neu zu betrachten, neue Wege zu erforschen, nicht im Althergebrachten zu ersticken.
Um eine neue Welt zu erschaffen, brauchen wir auch ein neues Denken, und da die Worte dieselben bleiben, müssen wir den Mut haben, sie neu zu deuten, zu interpretieren, in neue Zusammenhänge zu stellen.
Dorothee Sölle schreibt: „Das letzte Kriterium der Beteiligung an widerständigem, solidarischen Verhalten kann nicht der Erfolg sein, das hieße immer noch, nach der Melodie der Herren dieser Welt zu tanzen.“
Also,Freunde, lasst uns im neuen Jahr weiterhin unsere eigenen Melodien singen und pfeifen wir auf die Herren dieser Welt.
Mit POESIE UND WIDERSTAND!

Liebe Freundinnen und Freunde,

c auch weiterhin auf den oft belächelten Weg der Hilfsbereitschaft begeben, all den hunderttausenden Helferinnen und Helfern, all den engagierten und warmherzigen Mitmenschen, all den vom Hass des letzten Jahres Nichtinfizierten, möchte ich einen Satz Martin Bubers mit auf ihren so wichtigen Weg geben, der mir mittlerweile ein Anker geworden ist im aufgepeitschten Meer:
„Erfolg ist kein Name Gottes“.
Wir müssen lernen, auch im eigenen Inneren den so genannten Werten einer konsum- und gewinnfixierten, den wirtschaftlichen Zugewinn wie einen Götzen anbetenden erfolgsgeilen Gesellschaft zu widerstehen.
(Wie gerne sähe ich Bubers Satz als Banner über der Wall Street…)
Je weniger wir uns abhängig machen von der Hoffnung auf Erfolge, um so mehr werden wir uns auf den Wert und das Richtigsein unserer Arbeit konzentrieren. (Thomas Merton)
Ich weiß nicht, ob wir den ganzen Wahnsinn aufhalten können, dieses aus den tiefsten Grüften der Unvernunft von gewissenlosen Populisten wieder erweckte völkische, nationalistische, rassistische, kleingeistige und zutiefst inhumane Gespenst. Ein Rückschritt in dunkelste Zeiten, der uns als Fortschritt verkauft werden soll.
Aber wir werden es versuchen.
Ich bewundere alle, die gerade jetzt Mut zu einer humanistischen und radikal demokratischen Haltung haben.
Und darum geht es doch: um den aufrechten Gang in einer gebückten Welt.
Wem Martin Bubers Satz zu religiös erscheint, den möchte ich daran erinnern, dass auch das Wort Gott nur ein Symbol ist. Ein zweifellos missbrauchtes – aber ein Symbol.
Das lehrt uns die Poesie und das ist das wunderbare an Gedichten, dass sie sich ändern mit jeder Phase deines Lebens, dass mit jeder neuen Erfahrung eine andere Seite beleuchtet wird, ein anderes Wort zum Klingen kommt, eine anderer Satz wichtig wird, obwohl die Worte dieselben bleiben.
Nichts ändert sich und doch wird alles anders.
Und deshalb glaube ich auch an die Poesie als Mittel zum Widerstand.
Immer schon haben die Mächtigen versucht, die Deutungshoheit über die Worte zu erlangen, ihre Interpretation zu bestimmen und uns zu diktieren.
Gerade die Verrückt-heit der Poesie bringt uns wieder dazu, scheinbar für alle Zeiten fest Gefügtes neu zu betrachten, neue Wege zu erforschen, nicht im Althergebrachten zu ersticken.
Um eine neue Welt zu erschaffen, brauchen wir auch ein neues Denken, und da die Worte dieselben bleiben, müssen wir den Mut haben, sie neu zu deuten, zu interpretieren, in neue Zusammenhänge zu stellen.
Dorothee Sölle schreibt: „Das letzte Kriterium der Beteiligung an widerständigem, solidarischen Verhalten kann nicht der Erfolg sein, das hieße immer noch, nach der Melodie der Herren dieser Welt zu tanzen.“
Also,Freunde, lasst uns im neuen Jahr weiterhin unsere eigenen Melodien singen und pfeifen wir auf die Herren dieser Welt.
Mit POESIE UND WIDERSTAND!

Liebe Freundinnen und Freunde,

mein tiefes Mitgefühl gilt allen Freunden und Angehörigen der Opfer der Berliner Schreckenstat.
Mein Sohn war beim Münchener Anschlag eines 18-jährigen Nazis in der Nähe eines weiteren Anschlagzieles – das sich dann als falsche Warnung herausstellte – und musste sich in einem Supermarkt verstecken. Er schrieb mir damals „live“ eine SMS. Ich kann die schrecklichen Ängste der Berliner Eltern deshalb umso mehr nachempfinden.

Pegida-Chef Lutz Bachmann versuchte umgehend, aus den Ereignissen politisches Kapital zu schlagen. „JEDER, absolut JEDER Welcome-Klatscher, Teddybären-Werfer und JEDER, der die Politik der offenen Grenzen begrüßt hat Blut an den Händen!“, hetzte er via Facebook.

Ja, Herr Bachmann, wir alle haben als Mitglieder eines gewalttätigen Kollektivs Blut an den Händen. Das Blut von Millionen syrischer und afghanischer, afrikanischer und irakischer Mitmenschen, die von unserer Politik zerfetzt wurden. Das Blut von Tausenden ertrunkenen, auf der Flucht verwundeten, missbrauchten Frauen und Männern, die vor unseren Bomben geflohen sind.
Wir Teddybären-Werfer versuchen durch Mitgefühl und Menschlichkeit ein Gegengewicht zu einer zunehmend auf Härte und Konfrontation ausgerichteten Zeitstimmung zu bilden. Wir können damit nicht alles wieder gut machen, was Kriegstreiber in unserem Namen und teilweise mit unserer Duldung in den Heimatländern dieser Flüchtlinge angerichtet haben, aber wir versuchen wenigstens ein kleines Zeichen zu setzen – und wenn wir nur für einen Augenblick das Gesicht eines Kindes aufhellen können, das Schlimmes durchgemacht hat.
Das tragische Geschehen in Berlin populistisch und politisch zu missbrauchen ist einfach nur schäbig, und es zeugt von einer geistigen Nähe genau zu denen, die man ja vorgibt bekämpfen zu wollen.
Zu Recht sagt Heribert Prantl in der SZ:
„Seehofer missbraucht das Attentat von Berlin, um gegen Merkels Flüchtlingspolitik Stimmung zu machen. Das ist böse und perfide.“

Als würde man jemals Terror mit Terror besiegen können.
Wir hingegen müssen lernen, den Hass zu besiegen. Zu hassen heißt – wie die Sufis sagen – als trinke man jeden Tag Gift, in der Hoffnung, damit den anderen zu zerstören.

In dieser entsetzlich kriegerischen Welt kann nur eines zum Frieden führen: ebendieses kriegerische Denken in sich zu beenden.

Gregor Gysi schreibt zu Recht: „Endlich müssen wir begreifen, dass wir die weltweit existierenden Krisen so schnell wie möglich überwinden müssen, wenn wir solche Anschläge in Zukunft ausschließen wollen.“

Nationalismus ist eine Seuche und nicht die Lösung des Problems.

Man kann sich noch so sehr abschotten wollen vor dem bösen Fremden – damit wird das eigene Böse doch nicht verbannt.

Wir dürfen nicht mehr zusehen, wie die reichen Länder aus Gier nach Bodenschätzen und Öl und um sich an Waffengeschäften zu bereichern, die ärmeren Länder mit staatlichem Terror vernichten.

Was in Berlin geschah, ist schrecklich, an anderen Orten der Welt ist der Schrecken, der uns jetzt verstört, weil er immer noch relativ selten ist, jedoch Alltag.

Lasst mich diesen kurzen Text mit den Worten der tapferen Bertha von Suttner beenden:
“Zu den Gefühlen, die uns der Krieg einflößt, gehört leidenschaftlicher Mitschmerz, denn die Gräuel, die himmelschreienden Leiden, die er verursacht, gehen schon über die Grenzen des Erträglichen hinaus. (…) Dem Elend muss man ins Gesicht sehen, aber nicht um es als Unglück zu beklagen, sondern als Schlechtigkeit anzuklagen! Denn es ist keine Elementarkatastrophe, es ist das Ergebnis menschlichen Irrwahns und menschlicher Fühllosigkeit…“

(aus: Bertha von Suttner: Empörung des Verstands und unserer Herzen, 1914)

ÜBER DIE ZERBRECHLICHKEIT

29.11.2016

Liebe Freunde,
gerade hab ich ein kleines Gedicht geschrieben, das ich euch in diesen Zeiten der omnipotenten Kraftprotze nicht vorenthalten möchte:

Über die Zerbrechlichkeit

Es lebe die Zerbrechlichkeit.
Stärke macht mir Angst, es sei denn,
sie ist aus der Zerbrechlichkeit geboren.
Mich berühren die ungebetenen Gäste
die Stillen und Verzagenden,
die Unerhörten.
Schönheit gebiert sich
aus Hilflosigkeit und Weisheit ist oft
ein Akt der Verzweiflung.
Immer wenn ich zerbrechlich war
konnte ich wachsen.
Wenn ich mich vollendet fühlte
erstarrte ich.
Mein Herz schlägt für die Missglückten,
Unansehnlichen,
Unbestätigten.
Die aber im Licht stehen
machen sich keine Gedanken über den Schatten
den sie werfen.
Vielleicht ist der Schatten größer als sie.
Vielleicht weiß er mehr von dem
was uns bedingt.
Die Schönheit
gehört den Zerbrechlichen.
Wir aber wähnen uns schön
und sehnen uns doch insgeheim danach
zerbrechen zu dürfen.

Konstantin Wecker

LET’S START RIGHT NOW!

K. Wecker:

LET’S START RIGHT NOW!

12.11.2016

Liebe Freunde,
die letzten beiden Beiträge bei facebook mussten wir gestern leider löschen, weil uns ein Shitstorm in einer für uns ungewohnten Größenordnung ereilt hat.
Und da wir es uns zur Regel gemacht haben Hasskommentare sowie rassistische, homophobe und sonstige Unflätigkeiten von meiner Seite zu entfernen, kamen wir schlichtweg nicht mehr nach.
Natürlich stehe ich weiterhin zu dem was ich geschrieben habe, vor allem tut es mir leid um die vielen klugen und besonnenen Kommentare von euch, ob nun zustimmend oder aber auch kritisierend, aber eben in einer Art und Weise formuliert, wie es sich für denkende und fühlende Menschen gebührt.
Ja – ihr Trumpisten, ihr sogenannten „zornigen, weißen, alten Männer“ , ihr selbsternannten Herrenmenschen, ihr vor jeder Emanzipation zu Tode erschreckten ängstlichen Männlein, ich bleibe dabei:
Es gibt durchaus gute Gründe mit einem Gott zu hadern, der einen Trump Präsident werden lässt und einen Leonard Cohen in Jenseits abberuft.
Seit dieser unsäglichen Wahl werden Frauen mit Kopftüchern in den USA terrorisiert, weiße Kinder verprügeln dunkelhäutige und berufen sich auf Trump, an Universitäten tauchen Flyer auf, die dazu aufrufen, eine Bürgerwehr zu bilden und gegen Universitätsleiter vorzugehen, die sich für Diversität einsetzen. Dem größten Übel der Menschheitsgeschichte, dem Rassismus, ist durch diesen schrecklichen Präsidenten Tür und Tor geöffnet.
Hallo AfD, hallo FPÖ, Trumpverehrer Strache, Björn Höcke, der Sie vorgestern von einem „Sieg der Demokratie“ schwafelten – wolltet ihr das wirklich? Welcher menschenverachtenden Weltsicht habt ihr euch aus Machtgier und Engstirnigkeit verschrieben?
Wie konntet ihr euch so weit von der schlichten philosophischen Erkenntnis entfernen, die da weiß: woher wir auch stammen – wir sind eins und zusammen. Wie konntet ihr euch nur so weit von euch selbst entfernen?
Die großartige Naomi Klein hat gestern im „The Guardian“ geschrieben:
„So let’s get out of shock as fast as we can and build the kind of radical movement that has a genuine answer to the hate and fear represented by the Trumps of this world. Let’s set aside whatever is keeping us apart and start right now.“
Oder – um es mit den Worten meines Freundes Willy zu sagen:
„Weiterkämpfen muass ma, a wenn die ganze Welt an Arsch offen hat!“
Und wenn ihr mich noch so sehr beschimpft:
Jetzt erst Recht!
Let’s start right now!

LIEBER LEONARD, WIR VERMISSEN DICH

LIEBER LEONARD, WIR VERMISSEN DICH

11.11.2016

Liebe Freunde,

mag sein, dass mich die Wut und die Trauer zu sehr überrumpelt haben und ich möchte mich – eure Kommentare haben mich nachdenklich gemacht – revidieren:

Ich wünsche natürlich Donald Trump nicht den Tod. Ich wünschte mir einen lebenden Cohen an der Stelle des Präsidenten.
Lieber Leonard, wir vermissen Dich, Deine Weisheit, Deine wunderbare Stimme, Deine Poesie und Deine unsterblichen Lieder.
Ruhe in Frieden.