Liebe Freundinnen und Freunde,

all den Dummköpfen, Rechtspopulisten und ihren Sprachrohren in gewissen Medien, die immer über die „faulen Griechen“ und ihre linke Regierung gelästert haben, sei dieses Ergebnis einer Studie der European School of Management and Technology (ESMT) als Knebel ins Lästermaul gestopft:
Insider haben es schon immer gewusst, aber jetzt liefert die ESMT in einem 24-seitigen Papier zum ersten Mal eine detaillierte Berechnung. Demnach haben sich die Ökonomen jede einzelne Kredittranche angeschaut und über Wochen geprüft, an wen die knapp 216 Milliarden Euro der ersten beiden Rettungspakete geflossen sind.
Das Ergebnis ist ernüchternd: Nur 9,7 Milliarden Euro und damit weniger als fünf Prozent landeten im griechischen Haushalt – und kamen somit den Bürgern direkt zugute. Der große Rest wurde für die Bedienung von alten Schulden und Zinszahlungen genutzt.
„Mit den Hilfspaketen wurden vor allem europäische Banken gerettet“, sagte ESMT-Präsident Jörg Rocholl.
Mein Freund Moreau, Redakteur des „Brennstoff“, schrieb mir gerade:
„Hilfsprogramme?“ „Griechenlandhilfe?“ Nein, Wirtschaftsverbrechen! Die Verbrecher bekleiden weiter hohe Ämter. Einer ist deutscher Finanzminister. Aber es geht nicht um Personen. Die sind austauschbar. Es geht, mit den Worten des Großinvestors und Multimilliardärs Warren Buffett, „um den Klassenkampf Reich gegen Arm. Und die Klasse der Reichen wird diesen Klassenkampf gewinnen“.
Ja, Freunde, so haben die Rechtspopulisten wieder mal mitgeholfen, mit ihrer infamen Hetzjagd auf die „faulen Griechen“ von den wahren Verbrechern, von den wahren Zusammenhängen abzulenken: Sie, die sich so gerne als Freund des „kleinen Mannes“ gerieren, waren und sind willfährige Helfershelfer des Großkapitals.
Mit unserer Aktion: „Empört Euch, helfen wir den Menschen in Griechenland“ versuchen wir von „Hinter den Schlagzeilen“ schon seit langem zu helfen. Und wir würden uns auch über eure Hilfe sehr freuen.
http://hinter-den-schlagzeilen.de/…/auch-im-kleinen-widers…/
Auch im Kleinen: Widerstand gegen die Barbarei By ak Posted 25. Juni 2016 In Holdger Platta 4 0 24. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den…
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Liebe Freundinnen und Freunde,

wer sich fest im Besitz der Wahrheit glaubt, hat die Suche nach ihr nicht mehr nötig, hat nicht mehr das Bedürfnis, sich mit Andersdenkenden auszutauschen, dem anderen zuzuhören, sich inspirieren zu lassen, mit seinen Argumenten mit zu fühlen.
Wer die absolute Wahrheit gefunden hat, hat sie schon verloren.
Uns bleibt zeitlebens nur die Suche nach ihr.
Darum sei allen Chefideologen und Religionskriegern, Nationalisten und Bibeltreuen, in festen Welt- und Religionsbildern erstarrten und geistig unbeweglichen Isten und Istinnen ein Zitat Lessings ans Herz gelegt, das mir kürzlich in die Hände fiel:
„Nicht die Wahrheit, in deren Besitz irgendein Mensch ist oder zu sein vermeinet, sondern die aufrichtige Mühe, die er angewandt hat, hinter die Wahrheit zu kommen, macht den Wert des Menschen. Denn nicht durch den Besitz, sondern durch die Nachforschung der Wahrheit erweitern sich seine Kräfte, worin allein seine immer wachsende Vollkommenheit bestehet. Der Besitz macht ruhig, träge, stolz-
Wenn Gott in seiner Rechten alle Wahrheit und in der Linken den einzigen immer regen Trieb nach Wahrheit, obschon mit dem Zusatze, mich immer und ewig zu irren, verschlossen hielte und spräche zu mir :wähle! Ich fiele ihm mit Demut in seine Linke, und sagte: Vater gib! Die reine Wahrheit ist ja doch nur für dich allein!“
P.S.:
Ich würde mich wie Lessing entscheiden, denn wie könnte ich je die Rechte wählen:)

G.E. Lessing, „Eine Duplik“(1778)

Liebe Freundinnen und Freunde,

„die Briten haben sich – entgegen der meisten Prognosen – tatsächlich gegen einen Verbleib in der Europäischen Union entschieden. Der Katzenjammer der etablierten Politik wird gigantisch sein und uns noch Wochen lang begleiten. Doch die Sonntagsreden vom gemeinsamen Europa, das aus den Trümmern von Faschismus und Krieg entstanden ist, sind hohl. Gemeinsam sind im modernen Europa nur die Märkte. Will die EU wieder eine vereinende Kraft werden, die seinen Menschen Frieden, Wohlstand und Solidarität garantiert, muss sie sich neu erfinden und auf den Trümmern des Neoliberalismus ein neues Europa errichten. Dazu bietet der Brexit eine gute Chance … vielleicht die letzte, wollen wir nicht im Sommer 1914 oder 1939 wieder aufwachen.“
Ein erhellender und – wieder mal – wichtiger Beitrag auf den Nachdenkseiten von Jens Berger.
http://www.nachdenkseiten.de/?p=33943#more-33943
Die Briten haben sich – entgegen der meisten Prognosen – tatsächlich gegen einen Verbleib in der Europäischen Union entschieden. Der Katzenjammer der etablierten Politik wird gigantisch sein und uns noch Wochen lang begleiten. Doch die Sonntagsreden vom gemeinsamen Europa, das aus den Trümmern von F…
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Liebe Freundinnen und Freunde,

kulturelle Reinheit ist eine Illusion, habe ich in meinem Buch „Dann denkt mit dem Herzen“ geschrieben, und die führte bei uns zur schrecklichsten Diktatur der Menschheitsgeschichte.
Und sie ist öde und langweilig, diese kulturelle Reinheit.
Ich durfte mit afghanischen Musikern zusammenspielen, die vor den Taliban fliehen mussten, mit irakischen Musikern, die vor den Bomben der Amerikaner geflüchtet waren, mit Musikern aus Kamerun und dem Iran, Argentinien, Brasilien und Israel, mit schottischen, irischen, englischen, italienischen, griechischen und amerikanischen SängerInnen und MusikerInnen, grandiose Talente, die mein musikalisches Universum bereicherten und belebten. Was ich von ihnen gelernt habe, werde ich nie vergessen und ich bin unendlich dankbar für diese Begegnungen.
Man stelle sich die kulturelle Landschaft in Deutschland vor nach der Machtergreifung der AfD: volkstümelnde Schlageridiotie, ab und zu unterbrochen durch teutsches Hojotoho – Gebrüll. Zum Gruseln.
Heute treffen sich Heinz-Christian Strache und Frauke Petry auf der Zugspitze, um einen „Blick hinab auf die deutsche und österreichische Politik zu werfen“.
Dort können sie sich dann mit glänzenden Augen die offizielle(!!!) FPÖ Wahlkampfhymne „Immer wieder Österreich“ immer wieder zu Gemüte führen, wo neben anderen lyrischen Reim -Großtaten zu hören ist:
„Für Ehrlichkeit, Gerechtigkeit und Treue
san wir Österreicher stets bekannt.
Drum reicht euch jetzt wie allerbeste Freunde
die Hand und schwört und schwört auf euer Land.“

H-C, mir graut vor dir, möchte man da mit Gretchen sagen.

Vor einer Woche haben wir – bayrische Musiker zusammen mit Flüchtlingen aus Afghanistan, Syrien und Afrika – im Hofbräuhaus gejammt und gerockt, dass es eine wahre Freude war.
Hier konnte man erleben, wie spannend und herzerwärmend „unreine“ Kultur ist. Auch der Münchner OB Dieter Reiter hat mitgespielt – ein schönes Zeichen.
Ich bedanke mich beim BR und allen MitarbeiterInnen für diese wichtige und gelungene Sendung.
http://www.br.de/…/z…/aus-dem-hofbraeuhaus-muenchen-114.html

Liebe FreundInnen und Freunde,

ganz herzlich bedanke ich mich für die vielen Geburtstagsgrüße, ob sie hier, im Gästebuch, in den Blogs, per Post, per Mail, telefonisch oder anderweitig eintrafen.
Wir freuen uns alle auf die am Sonntag in Konstanz beginnende Tournee „Revolution“ und haben uns dafür ein anarchisch-zärtliches Programm einfallen lassen.
Für das morgige Gespräch mit dem Volkshilfe Direktor Erich Fenninger und mir im Wiener RadioKulturhaus gibt es noch Karten. Der Eintritt ist frei. Alle Infos zur Veranstaltung und zur Reservierung findet man hier:

Der Musiker und Schriftsteller Konstantin Wecker und der Direktor der Volkshilfe Erich Fenninger zu Gast bei Alfred J. Noll.
RADIOKULTURHAUS.ORF.AT